Eine geregelte Bestattungsvorsorge gibt es nicht, auch Geld hinterlässt er keines. Zurück bleiben lediglich Sabine und eine Vielzahl unbeantworteter Fragen: Wie wünscht sich ihr Vater seine Bestattung? Wie soll sie bezahlt werden? Darüber wurde vor dem Fall der Fälle nie gesprochen. 

Familienmitglieder entlasten mit finanzieller Vorsorge

Laut Stiftung Warentest kostet eine Bestattung mit durchschnittlichen Ansprüchen zwischen 6.000 und 8.000 Euro. Darin enthalten: Friedhofsgebühren, die Zahlung des Bestatters inklusive Urkundenerstellung, die Anfertigung des Grabsteins und die Kosten der Trauerfeier. Vor 2004 konnten sich Angehörige auf das gezahlte Sterbegeld der Krankenkassen verlassen. Seitdem ist dieses ersatzlos gestrichen. Für die Bestattung mühsam angespartes Geld, deponiert auf dem Tagesgeldkonto, wird durch hohe Pflegekosten erschöpft. Beihilfe gibt es erst dann, wenn eigene Ersparnisse verbraucht sind. Darum ist eine Sterbegeldversicherung für die finanzielle Vorsorge die beste Alternative.

„Bei der Sterbegeldversicherung zahlt der Betroffene eine vorher festgelegte Summe ein, die sich an den eigenen Bestattungswünschen orientiert“, erklärt Oliver Suhre, Generalbevollmächtigter der Monuta Versicherungen. Anders als bei vielen Versicherungen ist diese übrigens zeitlich nicht begrenzt: „Nach dem Tod des Betroffenen wird der Betrag dann unmittelbar an eine vom Versicherten festgelegte Person ausgezahlt“, so Suhre. Ein weiterer wichtiger Vorteil: Die Sterbegeldsumme ist vom Staat nicht antastbar. Selbst dann, wenn der Versicherte Sozialleistungen bezieht.

Selbstbestimmt handeln – auch über den Tod hinaus

Wie so oft im Leben, kommt es auch am Lebensende bei der Bestattung auf die individuellen Wünsche an. Wie möchte ich bestattet werden? Habe ich eine genaue Vorstellung davon, wie meine Trauerfeier ablaufen soll? Wer übernimmt die Organisation – ich, meine Angehörigen oder der Bestatter? Leben Familienmitglieder in der Nähe und können sich darum kümmern? Wer sich früh mit der eigenen Endlichkeit auseinandersetzt, hinterlässt keine offenen Fragen.

Lange Krankheit oder plötzliche Unfälle schränken oft die eigene Handlungsfähigkeit ein. Ein gutes Beispiel sind vielfältige Reanimationsmaßnahmen: Entsprechen die überhaupt dem Willen des Patienten? Die Patientenverfügung stellt im Unglücksfall oder bei schwerer Krankheit sicher, dass Angehörige und Ärzte genau wissen, wie der Patient medizinisch behandelt werden möchte. Dagegen kann im Rahmen einer Vorsorgevollmacht eine Person bestimmt werden, die im schweren Krankheitsfall berechtigt ist, alle notwendigen, aber auch alltäglichen Aufgaben für ihn zu erledigen.

„Wichtig ist, die Vorsorgedokumente an einem sicheren und schnell zugänglichen Ort zu verwahren und den Angehörigen mitzuteilen, wo sich dieser befindet“, rät Suhre.

Weitere Informationen zur ganzheitlichen Trauerfall-Vorsorge finden Sie unter www.monuta.de.