Es gibt mehr als 2,54 Mio. pflegebedürftige Menschen, über zwei Drittel werden zu Hause betreut-mehr als die Hälfte von Ihnen durch Angehörige

 

Pflegebedürftige können Sachleistungen [Hilfe von Pflegediensten oder Pflegegeld] in Anspruch nehmen. Voraussetzung für Pflegegeld: Die häusliche Pflege muss sichergestellt sein z.B. durch Angehörige.

 

Pflegegeld wird von den Pflegekassen überwiesen. Es richtet sich nach dem Schweregrad der Bedürftigkeit, wird in den Pflegestufen 0-3 ausgezahlt. Demenzkranke z.B. bekommen meist Stufe 0, also ein monatliches Pflegegeld von ca. 123€

Pflegekompetenz steigern und einbringen

Die Situation pflegender Angehöriger lässt sich  in wenigen Worten umreißen: Anstrengend, einsam und unbezahlt. Viele Menschen über­nehmen mit ihrer Pflegeleistung sowohl eine  persönliche als auch eine  gesellschaftliche Ver­antwortung. Sie meistern  diese herausfordernde Aufgabe  täglich neu,  meist ohne von der Öffentlichkeit wahrgenom­men zu werden. Anerkennung erfahren sie  weder moralisch noch finanziell. Die hohe Erfah­rungskompetenz pflegender Angehöriger wird häufig nicht erkannt und respektiert. 

WIR! ermuntern sie, das Bewusstsein ihrer Pflegekompetenz wirksam und eigenständig in die Gesellschaft einzubringen und damit ihren hohen emotionalen und materiellen Stellenwert  sichtbar zu machen.

Die Pflege nimmt meist alle verfügbare Zeit in  Anspruch. Daher haben Angehörige keine Stim­me, mit der sie auf ihre Situation aufmerksam  machen, um Anerkennung kämpfen und eine angemessene Bezahlung ihrer Arbeit erwirken  können. Genau dieser Aufgabe widmet sich die Stiftung WIR!. Sie motiviert pflegende Angehö­rige, sich selbstbewusst in Gesellschaft, Politik und Gesetzgebungsverfahren einzubringen.

Gehen WIR! gemeinsam los!  www.wir-stiftung.org