Ist dies nicht der Fall, besteht die Gefahr, krank zu werden oder die Leistungsfähigkeit zu verlieren.

Die ausreichende Versorgung mit allen wichtigen Stoffen muss gewährleistet sein. Im Alter spielen natürlich auch individuelle Aspekte, zum Beispiel bestimmte Krankheiten wie Diabetes mellitus oder Schluckstörungen nach Schlaganfall eine Rolle.

Eine ausgewogene Ernährung enthält:

  1. 50 bis 60 Prozent Kohlenhydrate (Einfach-, Zweifach-, Mehrfachzucker und Polysaccharide, zum Beispiel Stärke und Ballaststoffe)
  2. 10 bis 20 Prozent Eiweiß (Proteine) und
  3. mehr als 30 Prozent Fett.

Wenn diese Empfehlungen umgesetzt werden, lassen sich bei einer Kalorienmenge von 1.700 bis 2.000 kcal Über- und Untergewicht sowie Mangelernährung verhindern. Nicht zu vergessen: Die Kost muss natürlich vitaminreich sein, viele komplexe Kohlenhydrate und die richtigen Fette enthalten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sieht ab 64 Jahren einen Body Mass Index (BMI) von 24 bis 29 als normal an, was bei Jüngeren als Übergewicht gilt.

Pflanzliche Fette

Essenzielle Fettsäuren, die durch hochwertige pflanzliche Fette geliefert werden, wie man sie in kalt gepresstem Olivenöl findet, sind wichtige Bestandteile der ausgewogenen Nahrung im Alter, weil sie das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

Fisch

Die langkettigen Omega-3-Fettsäuren sind zwar tierische Fette, aber trotzdem wahre Ernährungswunder, wenn es darum geht, die höchste Punktzahl beim Herz- und Arterienschutz zu erreichen. Ihr Hauptlieferant sind fette Kaltwasserfische wie Heringe oder Lachs. Zudem sagt man, dass Omega-3-Fettsäuren vor Demenz schützen und die Protektion und Stärkung der Hirnleistung im Alter allgemein unterstützen.

Milchprodukte

Die meisten Milchprodukte sind wichtige Bestandteile der gesunden Ernährung im Alter, denn sie enthalten wichtige Nährstoffe wie Eiweiß und Kalzium, die Bausteine für Zähne und Knochen sind. Joghurt besitzt darüber hinaus Bakterien, die eine ausgewogene Verdauung unterstützen.

Kräuter

Frische Kräuter und Gewürze bringen den Eigengeschmack von Gerichten hervorragend zur Geltung. Setzt man sie in der Küche gezielt ein, kann bei der Zubereitung der Speisen auf Salz verzichtet werden. Kräuter und Gewürze enthalten außerdem auch gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoffe.