Eines steht fest: Sport ist gesund und macht gute Laune. Wer bereits in jungen Jahren Spaß an der Bewegung gefunden hat, für den sollte dies Motivation genug sein, auch im Alter sportlich aktiv zu bleiben. Für alle anderen gilt: Es ist nie zu spät, mit Sport anzufangen und mehr Bewegung in den Alltag zu bringen. Denn Sport hält nicht nur fit, sondern trägt in allen Phasen des Lebens mit dazu bei, bis ins hohe Alter Körper, Geist und Seele gesund zu erhalten. Insofern verwundert es nicht, dass auch Senioren immer aktiver werden. Laufen, Radfahren, Tanzen und Schwimmen sind beliebte und ideale Sportarten für Senioren.

Für jedes Alter gibt es eine passende Sportart oder die Möglichkeit, den jahrelangen Lieblingssport den veränderten Voraussetzungen anzupassen. Selbstverständlich geht nicht in jedem Alter alles, aber ganz häufig ist viel mehr möglich, als man denkt, auch mit den verschiedensten Erkrankungen. Insgesamt gilt: Sport ist immer ein guter und gesunder Weg, seine persönliche Lebensqualität zu steigern.

Bewegung ist der Schlüssel gesunden Alterns! Aber das Wichtigste: Sport tut einfach gut und macht Spaß!

Die Liste der günstigen Effekte des Sports auf die Gesundheit ist lang. Ausdauertraining senkt langfristig beispielsweise die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin, sodass Blutdruck und Pulsfrequenz bei Belastung weniger ansteigen. Gleichzeitig hat das Training einen positiven Effekt auf erhöhte Blutfettwerte. Darüber hinaus mindert Bewegung den altersbedingten Abbau von Muskeln, verbessert das Kurzzeitgedächtnis und das Reak-tionsvermögen. Schließlich profitiert auch die Psyche, weil Sport Spaß macht und soziale Kontakte geknüpft werden.

Aber auch für diejenigen, die lieber eine „ruhige Kugel schieben“ oder gar jede sportliche Aktivität ablehnen, gilt: Je mehr Bewegung in den Alltag kommt, umso besser. Auch schon kleine Veränderungen der Lebensgewohnheiten bewirken viel. Wer etwa, statt den Fahrstuhl zu nutzen, Treppen steigt, täglich spazieren geht oder regelmäßig im Garten arbeitet, profitiert von der zusätzlichen Bewegung. Wichtig ist vor allem, dass die Aktivität Spaß macht. Denn inzwischen weiß man: Wer sich schindet, tut sich nichts Gutes. Besser ist das Motto "Mäßig aber regelmäßig".

Neben der Ausdauer können auch Kraft und Beweglichkeit trainiert werden – das verbessert die Alltagsmotorik und leistet einen wichtigen Beitrag zur Sturzprophylaxe. Wiederholtes moderates Training wirkt dem altersbedingten Muskelabbau entgegen und bremst den schleichenden Funktionsverlust der inneren Organe, der Bänder und Sehnen sowie der Bandscheiben. Studien haben gezeigt, dass die Muskelkraft selbst im hohen Alter in nur zwölf Monaten um 100 Prozent gesteigert werden kann.

Sport ist also ein echter Jungbrunnen – doch vor Übermotivation und übereiltem Aktionismus muss gewarnt werden. Vor allem Männer neigen dazu, sich zu überschätzen. Statt des gewünschten Effekts treten dann mitunter gesundheitliche Probleme auf. Viel sinnvoller ist es, alles langsam und überlegt anzugehen. Was so oft im Leben weiterhilft, gilt für den Sport ganz besonders. Kurzum: Bewegung und Sport in Maßen tun auch älteren Menschen gut. Also, seien Sie aktiv und bleiben Sie gesund!