Wie Sie Schmerzen beim Wandern oder Spazieren vorbeugen

Ruhestand hat bei Ihnen mit Ruhe nicht viel zu tun? Sie sind aktiv, viel unterwegs und machen von Zeit zu Zeit gerne eine Wandertour? Da kommen schmerzende Füße natürlich ganz ungelegen. Halten diese Leiden längere Zeit an, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Es gibt aber auch Möglichkeiten vorzubeugen.

Das richtige Schuhwerk
Ihre Füße tragen Sie durchs Leben. Da sollten Sie sie ruhig ein wenig verwöhnen. Online können Sie Schuhe mit orthopädischen Eigenschaften in modischer Optik bestellen. Das hat viele Vorteile:

  • Ihre ergonomische Form entlastet die Füße.
  • Sie beugen falschen Belastungen vor und schonen so den gesamten Bewegungsapparat.
  • Sie sorgen für eine gesündere Haltung.
  • Sie sorgen für zuverlässigen Halt und reduzieren die Verletzungsgefahr beim Laufen.
  • Sie sind atmungsaktiv und somit selbst bei Bewegung oder Hitze sehr bequem.

Wichtig ist, dass das ergonomische Schuhwerk keine Druckstellen verursacht. Ihre Zehen sollten ausreichend Platz haben. Einlegesohlen können den Komfort zusätzlich erhöhen, weil sie Ihr Fußgewölbe unterstützen. Eine dicke Sohle mit dämpfenden Eigenschaften schont zudem die Gelenke. Wer eine Fehlstellung hat, sollte sich seine Einlagen vom Orthopäden verschreiben lassen.

Gehen Sie gerne wandern? Dann sollten Sie ein Modell wählen, das zu den Anforderungen passt. Ist die Strecke recht eben, sind im Sommer Trekkingsandalen eine gute Wahl. Ist das Gelände unwegsamer, sollten Sie sich spezielle Wanderschuhe zulegen. Diese dürfen weder zu groß noch zu klein sein.

Tipp: Laufen Sie diese vorher ausgiebig ein, damit keine Blasen entstehen. Socken aus Baumwolle lassen Ihre Füße schnell schwitzen. Besser sind Modelle aus Merino-Wolle, die Gerüche neutralisieren und Schweiß aufnehmen.

Rucksack durchdacht packen

Auf längeren Spaziergängen oder Wandertouren haben Sie sicherlich eine Tasche dabei. Nehmen Sie nur wirklich wichtige Dinge mit, damit Sie nicht zu viel Gewicht tragen und ihre Füße unnötig belasten. Neben ausreichend Wasser sind auch Blasenpflaster eine gute Idee. Franzbranntwein-Gel fördert die Durchblutung und sorgt dafür, dass Ihre strapazierten Fußsohlen weniger brennen. Beifußöl gibt müden Füßen wieder Energie.


Nicht immer können Sie Schmerzen verhindern – was hilft?

Massagen

Wer nicht kitzelig ist, dem wird eine Fußmassage bestimmt Linderung verschaffen. Dazu müssen Sie übrigens nicht zwangsläufig einen Profi aufsuchen. Alles, was Sie brauchen, ist etwas Massageöl und ein motivierter Partner, der Ihre Fußsohlen in kreisenden Bewegungen durchknetet. Die Alternative: Ein Fußmassage-Roller, dessen Noppen die Durchblutung anregen.

Fußbäder

Heißes Wasser, wenn gewünscht mit ätherischen Ölen, in Kombination mit einem guten Buch kann entspannen und Schmerzen lindern. Wechselfußbäder wirken dagegen belebend. Dazu strecken Sie Ihre Füße abwechselnd in warmes und kaltes Wasser. Ihre Blutgefäße weiten und verengen sich, was stimuliert und erfrischt.


Weiter gezielt bewegen

Nach einem langen Spaziergang fühlen sich die Füße belastet an. Das sollte kein Grund sein, dieses Hobby aufzugeben und sich immer weniger zu bewegen! Stärken Sie lieber Ihre Muskeln. Gut geeignet sind gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen oder Fahrradfahren. Barfußgehen trainiert die Muskeln ebenfalls – ziehen Sie also möglichst oft Ihre Schuhe aus. Das können Sie mit gezieltem Fußtraining verbinden, das Sie beweglich und fit hält:

  • Stellen Sie sich im Wechsel auf Ihre Zehenspitzen und Fersen.
  • Heben Sie ein Kleidungsstück mehrmals mit einem Fuß hoch.
  • Versuchen Sie, eine ausrangierte Zeitung zu zerreißen.

Weitere Übungen finden Sie hier. Werden Ihre Füße regelmäßig gefordert, halten sie Belastungen besser stand. Fußgymnastik stärkt Ihre Muskulatur und kann sogar Spaß machen!